November 28, 2021

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Deutsche Bank

Deutsche Bank in Aufbruchstimmung!

Deutsche Bank mit reichlich Aufschwung

Das Finanzmarktgeschäft boomt und die Zahl der Insolvenzen ist viel geringer als erwartet. Dies ermöglichte es der Deutschen Bank, im ersten Quartal die beste Performance seit sieben Jahren zu erzielen.

Die Deutsche Bank litt in den letzten Jahren unter Skandalen, Umsatzrückgängen und hohen Risiken Jahre. Erzielte beträchtliche Gewinne. Dieses Jahr zurückgezogen. Der Anstieg der Einnahmen aus dem Investment Banking und der starke Rückgang der Risikoreserven brachten der Bank einen Überschuss von 908 Millionen Euro gegenüber einem Verlust von 43 Millionen Euro im Vorjahr. Branchenbeobachter erwarteten ursprünglich einen deutlichen Anstieg, doch die tatsächliche Zahl übertraf die Erwartungen bei weitem.

Die Hauptantriebskraft ist das Kapitalmarkt- und Investmentbanking-Geschäft. Die Deutsche Bank ist einer der wichtigsten Anleihen- und Devisenhändler der Welt. Der Umsatz in der Region stieg um ein Drittel auf 2,5 Milliarden Euro.

Auch im Beratungs- und IPO-Geschäft konnte die Bank punkten. Der Vorsteuergewinn des Investmentbanking-Geschäfts betrug 1,5 Milliarden Euro und war damit mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahr. Dies zeigt erneut, dass es derzeit das mit Abstand profitabelste Geschäft der Bank ist.

Renditeziel: Acht Prozent

Gleichzeitig profitierte die Gruppe von der wirtschaftlichen Unterstützung der Regierung. Infolgedessen war die Zahl der Unternehmensinsolvenzen im ersten Quartal deutlich geringer als erwartet.

Daher konnte die Bank die Risikoreserve für notleidende Kredite von 506 Millionen Euro im ersten Quartal des vergangenen Jahres auf 69 Millionen Euro senken.

Insgesamt gelang es der Bank, den Umsatz zu steigern und gleichzeitig die Kosten weiter zu senken. „Diese Ergebnisse stärken unsere Erwartungen an die Erreichung des Ziels für 2022.“ (Christian Sewing) Ziel ist es, die Nettovermögensrendite nach Steuern auf 8% zu steigern. Im ersten Quartal waren es 7,4%, damit liegt die Deutsche Bank bereits sehr nahe am angestrebten Ziel.

Belastungen halten an. Deutsche Bank gibt sich zuversichtlich

Die Folgen des niedrigen Zinsniveaus wirkten sich nach und nach weniger auf die Einnahmen des Unternehmens- und Privatkundengeschäfts aus.

Gleichzeitig gibt es starke Anzeichen dafür, dass sich ein erheblicher Teil des Einkommenswachstums der Investmentbank als nachhaltig erweisen wird.

Die Bank wird immer noch von der Bad Bank belastet, die sie als “Einheit zur Freisetzung von Kapital” bezeichnet. Im ersten Quartal gab es einen Verlust von 410 Millionen. Obwohl der Verlust in diesem Sektor niedriger ist als im Vorjahr, gibt es immer noch ausfallgefährdete Kredite mit einem Volumen von 34 Milliarden Euro. Im Geschäft mit Privat- und Firmenkunden hat es ebenso wie seine Konkurrenten mit niedrigen Zinsen im Euroraum zu kämpfen.